Die Medizin nimmt sich die Frau zu Herzen

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Patient ist nicht gleich Patient
In der Medizin gilt nach wie vor der Mann als Prototyp, obwohl die Wirksamkeit und der Abbau von Medikamenten aufgrund unterschiedlicher Körpergrösse, Muskelmasse, Körperfett und Wasseranteil bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich sein können. Dabei läge im besseren Verständnis geschlechtsspezifischer Mechanismen eine Chance für innovative Behandlungsmethoden.

Das weibliche Herz im Fokus
Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Diagnose, Behandlung und Rehabilitation auf Männer fokussiert. Mit fatalen Folgen: Frauen sterben häufiger an Herzinfarkten als Männer. Trotz dieser Warnzeichen ist unzureichend erforscht, welche Faktoren für die erhöhte Vulnerabilität von Frauen für kardiovaskuläre Erkrankungen verantwortlich sind. Neuste Daten lassen vermuten, dass Frauen sensibler auf Stress reagieren als Männer.

Gendermedizin stärken

Durch das Projekt „Women’s Health“, unter der Leitung von Catherine Gebhard und Susanne Wegener, sollen diese frauenspezifischen Risikofaktoren erforscht und behandelt sowie gezielte Prävention und ganzheitliche Lösungen erarbeitet werden. Das Ziel ist, die Gesundheitsversorgung von Frauen zu verbessern und Therapiekonzepte zu erstellen, welche die individuellen Präferenzen der Frauen berücksichtigen.

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Projektziele „Women‘s Health“
• Auftreten von Schlaganfall und Herzinfarkt bei Frauen reduzieren
• Mit geeigneten und geschlechtsspezifischen Diagnosen und Therapien die Behandlungsqualität für Frauen erhöhen
• Die Öffentlichkeit auf die Problematik einer geschlechts-unspezifischen Medizin aufmerksam machen

Projektleitung
• Prof. Dr. med. Catherine Gebhard, Kardiovaskuläre Gendermedizin, Universität Zürich (UZH)
• Prof. Dr. med. Susanne Wegener, Klinik für Neurologie, UniversitätsSpital (USZ)

Projektwirkung
Die persönlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Schäden, die in der Schweiz durch kardio- und neurovaskuläre Erkrankungen jüngerer Frauen entstehen, sind enorm. Mit diesem Projekt sollen frauenspezifische Risikofaktoren erkannt werden, um eine gezielte Prävention und Behandlung dieser Erkrankungen zu entwickeln. Es ist offensichtlich, dass eine Effektivitätssteigerung im Gesundheitssystem nur dann erzielt werden kann, wenn gezielt auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingegangen wird.

Ihr Engagement
Unterstützen auch Sie Forschungsansätze, die zu einer besseren Behandlung von Frauen führen und deren Heilungsschancen erhöhen! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! freut sich auf Ihre Kontaktanfrage und stellt Ihnen das Projekt gerne persönlich vor.

Projektübersicht
Weitere Informationen finden Sie in unserem Fact Sheet

Ihr Kontakt

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Annette Kielholz
Leiterin Akquisition

Telefon: +41 44 634 61 83
annette.kielholz@uzhfoundation.ch



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