Mit einem Alzheimer-Medikament Leben retten


Jährlich werden weltweit über 300'000 Kinder geboren, die an Sichelzellanämie leiden. Bei ihnen ist jenes Gen verändert, das die Erbinformation für den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin, enthält. Sobald eine Stresssituation wie Fieber eintrifft, nehmen die roten Blutkörperchen eine Sichelform an und verklumpen miteinander. Die Folgen: Der Sauerstofftransport im Blut ist eingeschränkt, die Thrombosegefahr ist gross und die Schmerzen sind unerträglich.

Neuer Behandlungsansatz mit Memantin

Mit einem Alzheimer-Medikament könnte man die Betroffenen vor den lebensbedrohlichen Folgen ihrer Erbkrankheit schützen. Denn einem Forscherteam unter der Leitung des UZH-Professors Max Gassman ist eine folgenschwere Entdeckung gelungen: Das Medikament Memantin hemmt die roten Blutkörperchen vor der Sichelung.

african mother quelle pixabay Die Entdeckung des UZH-Forschungsteams steigern die Chance auf Behandlung für Sichelzellanämiepatientinnen und -patienten weltweit (©pixabay)

Ihr Engagement

Die prinzipielle Anwendbarkeit von Memantin gegen Sichelzellanämie ist durch eine bereits erfolgte Patientenstudie gegeben. Nun wird mit einer Nachfolgestudie die Wirkung, Sicherheit und ideale Dosierung des Alzheimer-Medikaments an einer grösseren Patientenzahl getestet.

Für die Finanzierung der umfassenden Patientenstudie sucht die UZH Foundation Donatorinnen und Donatoren. Unterstützten Sie uns dabei, dass Millionen von Patienten bald von dieser aussichtsreichen Therapie profitieren können.

 

Erfahren Sie im Video, wie Betroffene ihre Erkrankung an Sichelzellanämie beschreiben.

(Brigitte Blöchlinger / Sprecherin: Regina Peter)


Kleiner Sichelzellanämie-Patient, der an der Nachfolgestudie in Israel teilnimmt. (©Max Gassmann)

 

Projektübersicht
Weitere Informationen finden Sie im Flyer

 

 

«Wenn die zweite klinische Studie unsere Hoffnungen bestätigt, werden Ärzte rund um den Globus ihren Sichelzellpatienten sofort Memantin verschreiben.»

Prof. Max Gassmann, Leiter des Zentrums für Integrative Humanphysiologie

Ihr Kontakt

Ina Andrees-Ostovan
Projektleiterin Fundraising

Telefon: +41 44 634 61 80
ina.andrees@uzhfoundation.ch



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