Bullingerbriefe 1 web
(Bild: Christiane Schmid, Zentralbibliothek Zürich)

Die UZH Foundation konnte für das Projekt «Digitalisierung der Bullingerbriefe» innerhalb weniger Monaten die benötigte Summe von über 1'200'000 Franken an privaten Drittmitteln für die Universität Zürich bereitstellen. Nun kann das Projekt wie geplant umgesetzt werden, mit dem Ziel, per Ende 2022 sämtliche 12'000 Briefe des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger allen Interessierten digital zugänglich zu machen.

Das Projekt «Digitalisierung der Bullingerbriefe» hat zum Ziel, das umfangreiche Vermächtnis des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger (1504 – 1575), das in Form von zahlreichen Briefen vorliegt, der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Die Sammlung umfasst insgesamt rund 12'000 Briefe, davon wurden bisher rund 3'000 transkribiert und ediert. Nun werden die weiteren vorhandenen Briefe mit modernsten technologischen Mitteln wie Handschrifterkennung mittels Künstlicher Intelligenz gescannt und digitalisiert. Mit dem Abschluss dieses Projekts wird dieses wertvolle Zeitzeugnis auf einer Online-Plattform für alle zugänglich und einsehbar sein. Bereits per Ende 2021 wird die Datenbank in einer ersten Version online durchsuchbar sein, weitere Funktionen und Suchoptionen kommen im Laufe des nächsten Jahres hinzu.

Die UZH Foundation hat die Finanzierung dieses umfangreichen Digitalisierungsprojekts sichergestellt und konnte in kurzer Zeit die dafür benötigten Drittmittel – dank Spenden von mehreren Stiftungen und Privatpersonen – dem Projekt-Team an der Universität Zürich bereitstellen.

«Die Bullingerbriefe sind ein historischer Schatz und eine wertvolle Quelle für die Aufarbeitung der Geschichte und der Kultur Zürichs. Der Ernst Göhner Stiftung sind Vermittlungsprojekte, welche allen Bevölkerungsschichten einen Zugang zur Kultur ermöglichen, ein besonderes Anliegen. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt mit viel Freude.»
Sonja Hägeli, lic. phil., MAS, Kulturförderung Ernst Göhner Stiftung

Wir bedanken uns bei den Stiftungen und Privatpersonen ganz herzlich für das der Universität Zürich entgegengebrachte Vertrauen!



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