Grosszügigkeit scheint vor allem mit Kosten verbunden; welcher Nutzen für uns herausspringt, bleibt erst einmal ungewiss. Gerade Krisenzeiten jedoch bringen auch unsere solidarische Seite zum Vorschein: Wir kaufen für die betagte Nachbarin ein, obwohl wir sie kaum kennen. Wir inszenieren Theateraufführungen für Kinder, die den ganzen Tag zu Hause hocken. Wir spenden Geld an diejenigen, die das Schicksal härter trifft als uns selbst. «Die Corona-Krise hat uns verstärkt vor Augen geführt, dass wir alle miteinander verbunden sind und unser Verhalten nicht ohne Wirkung für andere bleibt», sagt Philippe Tobler. «Wir sind auf die Menschen um uns herum angewiesen und sie auf uns.» Tobler ist Neuroökonom an der UZH, das bedeutet: Er beschäftigt sich mit der Frage, was im Gehirn vorgeht, wenn wir wirtschaftliche Entscheidungen treffen.

Lesen Sie mehr dazu im UZH News Artikel von Ümit Yoker: https://www.news.uzh.ch/de/articles/2020/Geben-macht-gl%c3%bccklich.html

 



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