Die UZH Foundation

Die UZH Foundation sucht als Stiftung für Wissenschaftsförderung Spenden für die strategischen Schwerpunkte der Universität Zürich. Als Spenderin oder Spender begleiten Sie Wissenschaftler auf ihrem spannenden Weg der Forschung. Ihr Engagement an die UZH Foundation beschleunigt den Fortschritt in Forschung und Lehre und neues Wissen kann schneller mit der Gesellschaft geteilt werden.

Informationen zu den geförderten Projekten.

Im April 2020 hat die Universität Zürich (UZH) einen Pandemiefonds geschaffen und eine Spendenkampagne lanciert. Der Fonds dient der Unterstützung wichtiger und dringlicher Forschungsprojekte zur Überwindung der Coronakrise. In den vergangenen Wochen haben über 600 Personen, Unternehmen und Stiftungen Geld an den Pandemiefonds gespendet. Nun haben wir unser Etappenziel von 500'000 Franken erreicht und möchten uns dafür bei Ihnen ganz herzlich bedanken! Um weiterhin die dringendsten Projekte vorantreiben zu können sind zusätzlich rund 4 Mio. Franken nötig.

In der Zwischenzeit hat der Schweizerische Nationalfonds weitere Mittel für die COVID-19-Forschung gesprochen. Nach wie vor können durch diese Mittel jedoch die Kosten der Corona-Forschungsprojekte an der UZH nicht gedeckt werden, auch wenn viele unserer Forschenden mit höchster Flexibilität und Agilität auf die neue Situation reagiert und umgehend eigene Mittel in die Corona-Forschung umgewidmet haben. Hier geht es aber um zusätzliche Leistung, die auch zusätzliche Mittel erfordert.

Damit Sie sich von den geförderten Projekten ein Bild machen können, lassen wir in den untenstehenden Videos unsere Forschenden gleich selbst zu Wort kommen.

Aufruf von Prof. Dr. Milo Puhan, Direktor Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention Universität Zürich (Mai 2020)

Der Fokus des Forschungsprojekts von Prof. Dr. Milo Puhan liegt auf einer schweizweiten Erhebung der Daten zu Antikörpern bei allen Altersgruppen. Die Zahlen können zwischen 12 Universitäten in der Schweiz verglichen werden und es gibt verlässliche und tagesaktuelle Aussagen über die Ausbreitung des Virus. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik erhalten eine fundierte Grundlage für geeignete Massnahmen im Umgang mit der Pandemie.

Finanzierungsbedarf bis Ende 2020
: 1'800'000 CHF

Aktueller Projektstand
(12.5.2020):
Puhan: «Ab 18. Mai werden wir in zwei Phasen 1'600 Personen der Bevölkerung und je 200 Spitex- und Altersheimmitarbeitende epidemiologisch auf Antikörper untersuchen. Zusätzlich haben wir nun noch mit der Bildungsdirektion ein sehr grosses Projekt gestartet, in dem wir rund 50 Schulen mit je drei Klassen (total rund 3'000 Schüler und ihre Lehrer) untersuchen werden in 3 Phasen bis Weihnachten.»

 

Aufruf von Prof. Dr. Alexandra Trkola, Leiterin Institut für Medizinische Virologie Universität Zürich (Mai 2020)

Das Team um Prof. Dr. Alexandra Trkola untersucht mehrere Fragestellungen. Grundsätzlich geht es darum, herauszufinden, warum die Menschen auf das neue Coronavirus so unterschiedlich reagieren und wie lange die Antikörper gegen eine weitere Infektion mit dem Virus schützen. Die Antikörperantwort von Infizierten soll dabei mögliche Antworten liefern, die die Entwicklung von Impfstoffen, therapeutischen Antikörpern und Plasmatherapien unterstützen können. Dadurch entstehen auch wertvolle Werkzeuge, die für die Erforschung und Überwachung anderer Erkrankungen genutzt werden können.

Finanzierungsbedarf bis Ende 2020: 950’000 CHF

Aktueller Projektstand (12.5.2020):
Trkola: «Unser Projekt hat in den letzten Wochen grosse Fortschritte gemacht. Wir haben einen eigenen Serologietest aufgebaut und evaluiert. Der Test zeigt höhere Sensitivität als kommerzielle Tests und erlaubt eine umfassende Differenzierung der SARS-CoV-2 Serokonversion. Gleichzeitig haben wir die Zusammenarbeit mit den Epidemiologen Prof. Milo Puhan und Prof. Jan Fehr intensiviert. Wir werden das Basic Screening ihrer Kohorten vornehmen und bekommen die Proben gleichzeitig auch zur Verfügung gestellt für unsere eigenen Forschungsfragen. Dadurch können wir Synergieeffekte nutzen, eine grössere Anzahl an Probanden untersuchen und aus den gleichen Proben maximale Erkenntnisse gewinnen.»

 

Aufruf von Prof. Dr. Onur Boyman, Direktor Klinik für Immunologie UZH/USZ (Mai 2020)

Im Forschungsprojekt von Prof. Dr. Onur Boyman geht es einerseits darum, mittels Bluttest bei COVID-19 Patienten alle wichtigen Teile des Immunsystems zu untersuchen, damit diese Patienten wirksame Medikamente erhalten können. Andererseits liefern diese Tests wichtige Grundlagen, um Personen mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs möglichst früh zu identifizieren. Dadurch können diese diese vor einer möglichen Ansteckung die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen treffen oder verstärken. Das Forschungsprojekt wird in Zusammenarbeit mit den folgenden Institutionen durchgeführt: Universität Zürich, Universitätsspital, Spital Triemli, Limmattal Spital, Spital Uster und Kantonsspital Winterthur.

Finanzierungsbedarf bis Ende 2020: 1'600’000 CHF

Aktueller Projektstand (14.5.2020):
Boyman: «Wir haben ein Multizenter-Netzwerk (inkl. Ethikbewilligung, Patientenaufklärung und Koordination) im Kanton Zürich aufgebaut, zu dem das UniversitätsSpital Zürich, Stadtspital Triemli, Spital Limmattal, Spital Uster und Kantonsspital Winterthur gehören. Dank diesem Netzwerk haben wir jetzt schon bereits knapp die Hälfte der benötigten Patientinnen und Patienten (d.h. 150 Patienten) für unsere Untersuchungen rekrutieren können. Von diesen haben wir Serum, sämtliche Blutzellen, RNA, DNA sowie detaillierte klinische Angaben ("electronic health record") zur Analyse erhalten. Daraus erwarten wir, dass wir Erkenntnisse über die Vorhersage des COVID-19-Schweregrads und der Immunität gegen das SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) gewinnen werden, welche für die Diagnose, Behandlung und Prävention (z.B. mittels Impfung) von COVID-19 sehr wichtig sein werden. Jetzt bereits haben wir bezüglich Anti-SARS-CoV-2-spezifischen Immunglobulin (Ig) IgA und IgG Antikörperantworten sehr interessante Resultate erhalten, die wir nun in Form eines Manuskripts publizieren werden.»

Lesen Sie mehr darüber in einem Pressebericht des Tages Anzeigers (Abo).


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Kontaktanfrage an Dr. Martin Gubser bei geplanten höheren Beträgen

Informationen zu den geförderten Projekten.

Im April 2020 hat die Universität Zürich (UZH) einen Pandemiefonds geschaffen und eine Spendenkampagne lanciert. Der Fonds dient der Unterstützung wichtiger und dringlicher Forschungsprojekte zur Überwindung der Coronakrise. In den vergangenen Wochen haben über 600 Personen, Unternehmen und Stiftungen Geld an den Pandemiefonds gespendet. Nun haben wir unser Etappenziel von 500'000 Franken erreicht und möchten uns dafür bei Ihnen ganz herzlich bedanken! Um weiterhin die dringendsten Projekte vorantreiben zu können sind zusätzlich rund 4 Mio. Franken nötig.

In der Zwischenzeit hat der Schweizerische Nationalfonds weitere Mittel für die COVID-19-Forschung gesprochen. Nach wie vor können durch diese Mittel jedoch die Kosten der Corona-Forschungsprojekte an der UZH nicht gedeckt werden, auch wenn viele unserer Forschenden mit höchster Flexibilität und Agilität auf die neue Situation reagiert und umgehend eigene Mittel in die Corona-Forschung umgewidmet haben. Hier geht es aber um zusätzliche Leistung, die auch zusätzliche Mittel erfordert.

Damit Sie sich von den geförderten Projekten ein Bild machen können, lassen wir in den untenstehenden Videos unsere Forschenden gleich selbst zu Wort kommen.

Aufruf von Prof. Dr. Milo Puhan, Direktor Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention Universität Zürich (Mai 2020)

Der Fokus des Forschungsprojekts von Prof. Dr. Milo Puhan liegt auf einer schweizweiten Erhebung der Daten zu Antikörpern bei allen Altersgruppen. Die Zahlen können zwischen 12 Universitäten in der Schweiz verglichen werden und es gibt verlässliche und tagesaktuelle Aussagen über die Ausbreitung des Virus. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik erhalten eine fundierte Grundlage für geeignete Massnahmen im Umgang mit der Pandemie.

Finanzierungsbedarf bis Ende 2020
: 1'800'000 CHF

Aktueller Projektstand
(12.5.2020):
Puhan: «Ab 18. Mai werden wir in zwei Phasen 1'600 Personen der Bevölkerung und je 200 Spitex- und Altersheimmitarbeitende epidemiologisch auf Antikörper untersuchen. Zusätzlich haben wir nun noch mit der Bildungsdirektion ein sehr grosses Projekt gestartet, in dem wir rund 50 Schulen mit je drei Klassen (total rund 3'000 Schüler und ihre Lehrer) untersuchen werden in 3 Phasen bis Weihnachten.»

 

Aufruf von Prof. Dr. Alexandra Trkola, Leiterin Institut für Medizinische Virologie Universität Zürich (Mai 2020)

Das Team um Prof. Dr. Alexandra Trkola untersucht mehrere Fragestellungen. Grundsätzlich geht es darum, herauszufinden, warum die Menschen auf das neue Coronavirus so unterschiedlich reagieren und wie lange die Antikörper gegen eine weitere Infektion mit dem Virus schützen. Die Antikörperantwort von Infizierten soll dabei mögliche Antworten liefern, die die Entwicklung von Impfstoffen, therapeutischen Antikörpern und Plasmatherapien unterstützen können. Dadurch entstehen auch wertvolle Werkzeuge, die für die Erforschung und Überwachung anderer Erkrankungen genutzt werden können.

Finanzierungsbedarf bis Ende 2020: 950’000 CHF

Aktueller Projektstand (12.5.2020):
Trkola: «Unser Projekt hat in den letzten Wochen grosse Fortschritte gemacht. Wir haben einen eigenen Serologietest aufgebaut und evaluiert. Der Test zeigt höhere Sensitivität als kommerzielle Tests und erlaubt eine umfassende Differenzierung der SARS-CoV-2 Serokonversion. Gleichzeitig haben wir die Zusammenarbeit mit den Epidemiologen Prof. Milo Puhan und Prof. Jan Fehr intensiviert. Wir werden das Basic Screening ihrer Kohorten vornehmen und bekommen die Proben gleichzeitig auch zur Verfügung gestellt für unsere eigenen Forschungsfragen. Dadurch können wir Synergieeffekte nutzen, eine grössere Anzahl an Probanden untersuchen und aus den gleichen Proben maximale Erkenntnisse gewinnen.»

 

Aufruf von Prof. Dr. Onur Boyman, Direktor Klinik für Immunologie UZH/USZ (Mai 2020)

Im Forschungsprojekt von Prof. Dr. Onur Boyman geht es einerseits darum, mittels Bluttest bei COVID-19 Patienten alle wichtigen Teile des Immunsystems zu untersuchen, damit diese Patienten wirksame Medikamente erhalten können. Andererseits liefern diese Tests wichtige Grundlagen, um Personen mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs möglichst früh zu identifizieren. Dadurch können diese diese vor einer möglichen Ansteckung die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen treffen oder verstärken. Das Forschungsprojekt wird in Zusammenarbeit mit den folgenden Institutionen durchgeführt: Universität Zürich, Universitätsspital, Spital Triemli, Limmattal Spital, Spital Uster und Kantonsspital Winterthur.

Finanzierungsbedarf bis Ende 2020: 1'600’000 CHF

Aktueller Projektstand (14.5.2020):
Boyman: «Wir haben ein Multizenter-Netzwerk (inkl. Ethikbewilligung, Patientenaufklärung und Koordination) im Kanton Zürich aufgebaut, zu dem das UniversitätsSpital Zürich, Stadtspital Triemli, Spital Limmattal, Spital Uster und Kantonsspital Winterthur gehören. Dank diesem Netzwerk haben wir jetzt schon bereits knapp die Hälfte der benötigten Patientinnen und Patienten (d.h. 150 Patienten) für unsere Untersuchungen rekrutieren können. Von diesen haben wir Serum, sämtliche Blutzellen, RNA, DNA sowie detaillierte klinische Angaben ("electronic health record") zur Analyse erhalten. Daraus erwarten wir, dass wir Erkenntnisse über die Vorhersage des COVID-19-Schweregrads und der Immunität gegen das SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) gewinnen werden, welche für die Diagnose, Behandlung und Prävention (z.B. mittels Impfung) von COVID-19 sehr wichtig sein werden. Jetzt bereits haben wir bezüglich Anti-SARS-CoV-2-spezifischen Immunglobulin (Ig) IgA und IgG Antikörperantworten sehr interessante Resultate erhalten, die wir nun in Form eines Manuskripts publizieren werden.


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Förderung der Chancengleichheit

Die Kinder-Universität Zürich (Kinder-UZH) hat sich zum Ziel gesetzt, junge und interessierte SchülerInnen bei der Suche nach Erklärungen für die Phänomene dieser Welt zu unterstützen. Durch den spielerischen Einblick in die universitäre Forschung und direkten Kontakt zu den Dozierenden, werden die Teilnehmenden für die Wissenschaft begeistert und früh in ihren Talenten gefördert.

Kinder UZH

Nachhaltigste Investition in die Zukunft    
Schon seit 15 Jahren können sich Kinder der 3.- 6. Primarklasse kostenlos für Vorlesungen und Workshops der Kinder-UZH einschreiben und erste Bekanntschaft mit der Universität Zürich als Bildungsinstitution machen. Die Teilnahme ist unabhängig von schulischen Leistungen der Kinder und frei von Lernkontrollen. Pro Semester profitieren etwa 700 Kinder vom Angebot. Ein besonderes Anliegen der Kinder-Universität Zürich ist es, SchülerInnen aus allen sozialen Schichten anzusprechen. Frühzeitige Intervention und eine inspirierende Umgebung können die Entwicklung von Kindern in eine positive Richtung fördern. Für die Gesellschaft und Wissenschaft ist es gleichermassen wichtig, die junge Generation zur akademischen Bildung zu führen und Berührungsängste mit grossen Institutionen abzubauen.

Ihr Engagement
Auch in Zukunft soll es allen interessierten Kindern ermöglicht werden, vom kostenlosen Angebot profitieren zu können. Da die Kinder-Universität Zürich eine Drittmitteleinrichtung ist, bleibt sie auf Unterstützung durch Stiftungen und Privatpersonen angewiesen. Helfen Sie mit, damit die UZH weiterhin herausragende Studierende und interessierte Kinder fördert.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Fact Sheet.

Ethische Richtlinien für die Digitalisierung


In Staat und Wirtschaft besteht ein wachsender Bedarf an Beratung und Richtlinien für ethische Fragestellungen zur Digitalisierung. Das Digital Ethics Lab der Universität Zürich will seine umfangreichen Forschungserkenntnisse darum in Form von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten, Medienbeiträgen und Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich machen und sucht eine Anschubfinanzierung für den Aufbau einer Geschäftsstelle.

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Warum ein Digital Ethics Lab?
Die Digitalisierung erlaubt die verstärkte Auslagerung von Denken und Entscheiden an Maschinen, ermöglicht das Sammeln enormer Datenmengen über alle Aspekte unseres Lebens und macht die menschliche Zivilisation zunehmend abhängig von der digitalen Infrastruktur. Dieses «ABC» der Digitalisierung – Algorithmen, Big Data und Cybersicherheit – braucht ethische Orientierung, damit der digitale Wandel in die richtige Richtung geht.
Das «Digital Ethics Lab» der Digital Society Initiative der Universität Zürich (UZH) ist eine der Top-Adressen der Schweiz für die Erforschung ethischer Aspekte des digitalen Wandels.

Ethik-Dienstleistungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Damit diese Forschung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft grösstmöglichen Nutzen bringen kann, soll das Digital Ethics Lab der UZH nun eine eigene Geschäftsstelle erhalten. Sie soll Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen. Für den Aufbau eines entsprechenden Service-Portfolios wird Unterstützung für den Zeitraum von drei Jahren gesucht mit dem Ziel, dass die Service-Aktivitäten des Digital Ethics Labs mittelfristig selbsttragend werden und im besten Fall künftig sogar eine Unterstützung der Forschungsaktivitäten leisten können.

Das Digital Ethics Lab ist Teil der Digital Society Initiative (DSI), die von allen Fakultäten der Universität Zürich getragen wird. Sie hat zum Ziel, die Digitalisierung der Gesellschaft, Demokratie, Wissenschaft, Medizin, Kommunikation und Wirtschaft zu reflektieren und mitzugestalten.

Ihr Engagement
Wollen Sie den digitalen Wandel mitgestalten und eine Initiative unterstützen, die diesen Prozess unter ethischen Gesichtspunkten begleitet?
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! freut sich auf Ihre Kontaktanfrage und stellt Ihnen das Projekt gerne persönlich vor.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Fact Sheet.


Covid-19-Forschung darf nicht am Geld scheitern.

In diesen Tagen ist die Wissenschaft gefordert, schnell wissenschaftliche Grundlagen für politische und wirtschaftliche Entscheide zu liefern. Forscherinnen und Forscher der Universität Zürich können und wollen wesentlich zur Bewältigung der Coronakrise beitragen. Mehrere Forschungsprojekte sind bereits angelaufen, andere stehen kurz vor dem Start.

 

Aufruf von Prof. Michael Schaepman und Prof. Beatrice Beck Schimmer, Mitglieder der Universitätsleitung (9.4.2020)

 

Wissenschaftliche Grundlagen für die Exit-Strategie

Hohe zeitliche Priorität haben Studien, die der Politik und der Wirtschaft wissenschaftliche Erkenntnisse liefern für eine optimale Exit-Strategie. Ein konkretes Beispiel ist die Antikörpertest-Studie des Forscherteams um Prof. Milo Puhan und Prof. Jan Fehr und der Swiss School of Public Health: Ihre systematische und schweizweite Erhebung der Antikörper gegen Corona in der Bevölkerung soll einen möglichst raschen Exit aus dem Lockdown ermöglichen. Diese Studie könnte eine Kehrtwende in der aktuellen Krise bedeuten. Eine Übersicht zu den geförderten Projekten finden Sie hier.

Aussergewöhnlicher Aufruf in aussergewöhnlichen Zeiten

Es ist unüblich für die Universtität Zürich, Forschung über eine dringliche Spendenkampagne zu finanzieren. Doch die aktuelle Situation ist es auch. Die vom Bund über den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für alle Schweizer Universitäten zur Verfügung gestellten Covid-19-Forschungsgelder reichen nicht aus, um die zahlreichen wichtigen und dringenden Forschungsprojekte zu finanzieren. Beim SNF sind gesamtschweizerisch alleine im März über 280 Gesuche eingereicht worden.

Weil die Zeit drängt, bitten wir breite Kreise in der Bevölkerung, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Pandemiefonds der Universität Zürich beizutragen: 100 Franken von vielen ermöglichen das Gleiche wie 100'000 Franken von einem.

Unser Ziel ist, in einem schnellen ersten Schritt mit zusätzlichen 500'000 Franken die dringendsten Projekte zu beschleunigen.

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All jenen Menschen und Unternehmen, die jetzt unter dem wirtschaftlichen Stillstand leiden, kann unsere Forschung Linderung verschaffen, indem wir mithelfen, den Ausnahmezustand möglichst schnell zu beenden.

Gemeinsam meistern wir diese Krise. Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

 Prof. Dr. Beatrice Beck Schimmer

Prof. Dr. Beatrice Beck Schimmer
Direktorin Universitäre Medizin Zürich
Mitglied der Universitätsleitung

 Prof. Dr. Michael Schaepman

Prof. Dr. Michael Schaepman
Prorektor Forschung
Mitglied der Universitätsleitung
Vizepräsident Stiftungsrat UZH Foundation

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Pandemiefonds-Kampagne der UZH Foundation

Welche Zahlungsmöglichkeiten habe ich, um den Pandemiefonds der UZH zu unterstützen?

Sie können Ihre Spende über verschiedene Kanäle überweisen: über die Crowdfunding-Plattform Copalana mit Ihrer Kreditkarte, Maestro oder Twint, via Online-Banking auf das Pandemiekonto der UZH Foundation oder mit einem Einzahlungsschein, den sie bei uns als PDF herunterladen können. Gern stellen wir Ihnen auch einen Einzahlungsschein per Post zu, falls Sie dies wünschen.

Kann ich meine Spende von den Steuern abziehen?

Ja. Die UZH Foundation ist steuerbefreit und untersteht der Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich. Zuwendungen an steuerbefreite Institutionen können in der Schweiz im Rahmen der kantonalen Regelungen von den Steuern abgezogen werden.

Wo kann ich mich über die unterstützen Forschungsprojekte informieren?

Vertiefte Informationen über die drei Projekte sind in diesem Artikel von UZH News zu finden. News zur Kampagne publizieren wir regelmässig auf unserer Website (www.uzhfoundation.ch) und auf unserem LinkedIn-Kanal.

Warum sollen wir als Privatpersonen nun für die Universität Geld bezahlen? Sie erhält doch schon Steuergelder.

Generell: Die UZH wird zu fast 50% durch den Kanton Zürich finanziert, womit die Grundkosten für Lehre und Forschung gedeckt sind. Zur Finanzierung von Forschungsprojekten beschafft die UZH sogenannte Drittmittel, über CHF 300 Mio. im letzten Jahr. Die UZH Foundation beschafft dabei im Auftrag der UZH die Drittmittel von privater Seite, d.h. von Privatpersonen und Stiftungen. Letztes Jahr waren das CHF 28 Mio.

Corona-Situation: In der derzeitigen Lage wurden von UZH-Forscherinnen und -Forschern zahlreiche Pandemie-Projekte gestartet, um Lösungsbeiträge zu den derzeit dringlichen Fragen in Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten. Wie bei allen Forschungsprojekten der UZH wird ein kleiner Teil des dabei anfallenden Aufwands aus den Forschungsbudgets der Professorinnen und Professoren bezahlt. Der Bund hat über den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zusätzliche Mittel gesprochen, diese werden jedoch von über 280 Forschungsgruppen beansprucht. Damit kommt privaten Mitteln eine grosse Bedeutung zu: Sie können die laufenden Projekte enorm beschleunigen, Projekte können dank ihnen grösser angelegt werden. In der aktuellen Krisensituation sollte die Beschaffung der Gelder möglichst schnell erfolgen, weil die Zeitkomponente ein wichtiger Faktor ist.

Warum sollen wir ausgerechnet der Universität spenden? Es sind zurzeit sehr viele Schweizerinnen und Schweizer von Kurzarbeit betroffen, die das Geld nötiger haben.

Die aktuelle Krise, die die Schweizer Bevölkerung aktuell durchlebt, ist beispiellos und es betrifft ausnahmslos alle gesellschaftlichen Schichten. Die Not bis zum einzelnen Individuum ist deutlich spürbar. Diese Not soll und muss selbstverständlich sofort gelindert werden. Hier sind zum Glück bereits zahlreiche Mittel vom Bund, den Kantonen, Gemeinden und auch von Privaten gesprochen worden.

Die UZH möchte mit ihren Forschungsprojekten einen kurz-, mittel- und langfristigen Beitrag zur Lösung dieser Pandemie leisten. Neue Forschungsergebnisse könnten im besten Fall sogar schlagartig eine Kehrtwende für die gesamte Schweiz bedeuten, ja sogar weltweit diese Krise zum Stoppen bringen. Deshalb ist Spendengeld für den Pandemiefonds der UZH gut investiertes Geld.

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat zusätzliche Mittel gesprochen, um die Forschung rund um Corona zu unterstützen. Warum braucht es jetzt noch mehr Geld?

Über 280 Schweizer Forschungsteams haben sich für die zusätzlichen Mittel beworben. Das zeigt einerseits, dass erfreulich zahlreiche Wissenschaftler an Lösungen der Krise arbeiten, aber auch, dass die Mittel des SNF nicht reichen, um die vielen Forschungsprojekte zu unterstützen. Je mehr Geld jetzt in Forschungsprojekte fliesst, umso schneller ist mit neuen Lösungsansätzen für die zahlreichen medizinischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Probleme der Corona-Krise zu rechnen.

Warum sind ausgerechnet diese Projekte ausgewählt worden?

An der UZH erarbeiten zahlreiche Forschungsgruppen Lösungen für die Corona-Krise. Prof. Dr. Michael Schaepman, Prorektor Forschung, und Prof. Dr. Beatrice Beck Schimmer, Direktorin Universitäre Medizin Zürich – beide sind Mitglieder der Universitätsleitung – haben eine Auswahl aus diesen vielen Projekte getroffen. Es handelt sich dabei um Projekte, die einen unmittelbaren Nutzen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in der Schweiz bieten, indem sie helfen, die Exit-Strategie der Schweiz zu beschleunigen.

Warum macht ihr einen Alleingang? Es gibt ja noch andere Universitäten!

Alle Universitäten der Schweiz sind derzeit dabei, ihre Forschungskapazitäten auf Corona-relevante Fragestellungen zu fokussieren, so auch die UZH. Für Projekte, die nur an der UZH angeschoben wurden, liegt die Finanzierungsverantwortung allein bei der UZH. Andere Projekte wie z.B. das von Prof. Milo Puhan beziehen andere Universitäten ein. In diesen Projekten wird nur für den Anteil der UZH Geld gesucht.

Andere Universitäten, Spitäler und Institutionen sammeln derzeit auch zusätzliche Mittel, so z.B. die ETH Zürich oder Universitätsspital Zürich.

Wer stellt sicher, dass die Forschung der Universität Zürich der Schweiz wirklich etwas nützt?

Die UZH steht seit 1833 für Forschung und Lehre und hat in den vergangenen Jahren immer wieder beweisen können, dass die Grundlagenforschung nicht nur Theorie ist, sondern den Weg in zahlreiche Alltagsanwendungen findet. Als grösste Volluniversität der Schweiz und weltweit eine der besten 100 Universitäten konnte die UZH immer wieder aufzeigen, dass sie unter den grossen Universitäten eine wichtige Position einnimmt und für ausgezeichnete Qualität in Forschung und Lehre steht. Die im Rahmen des Pandemiefonds ausgewählten Forschungsprojekte wurden von unabhängigen Fachspezialisten bewertet und unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Relevanz und der Linderung der Not ausgewählt resp. priorisiert.

Wer stellt sicher, dass das Geld, das ich bezahle, auch wirklich der Corona-Forschung zugutekommt?

Generell: Die UZH Foundation beschafft, im Auftrag der UZH, seit 2012 private Drittmittel für die UZH. Sie garantiert, dass alle gespendeten Beträge vollumfänglich gemäss ihrer Zweckbindung verwendet werden. Sie untersteht als privatrechtliche Stiftung der Aufsicht der kantonalen Stiftungsaussicht und muss regelmässig Rechenschaft über die akquirierten und innerhalb der UZH eingesetzten Gelder abliefern. Ausserdem prüft die Revisionsgesellschaft die korrekte Verwendung der zweckgebundenen Mittel.

Corona-Situation: Alle Mittel, die mit der laufenden Spendenkampagne beschafft werden können, fliessen in den eigens dafür geschaffenen Pandemiefonds der UZH Foundation. Die Verwendung dieser Mittel liegt in der Verantwortung des Prorektors Forschung und der Direktorin Universitäre Medizin Zürich, die beide der Universitätsleitung angehören.

Warum wurde die Plattform Copalana für die Spendenkampagne ausgewählt? 

Copalana ist eine Crowdfundingplattform, die von einem Schweizer Startup in Horw aufgebaut wurde. Für die Benutzung der Plattform werden keine Gebühren verlangt. So können wir sicherstellen, dass die Spendengelder (abzüglich der Kreditkartengebühren) vollumfänglich den Forschungsprojekten der Universität Zürich zugute kommen.

Die Potenziale der Digitalisierung entfalten


Die Universität Zürich positioniert sich mit der Digital Society Initiative (DSI) als eines der führenden Zentren Europas für die Erforschung und Gestaltung des digitalen Wandels. Mit der Schaffung von 18 Professuren im Bereich der Digitalisierung hat sie dafür international ein starkes Zeichen gesetzt. Die neuen Professuren schlagen eine Brücke zwischen den angestammten Fachbereichen und der Informatik. Der digitale Wandel ist immer ein Wechselspiel zwischen verschiedenen Lebensbereichen, die Forschung ist darum stark interdisziplinär ausgerichtet. Die UZH Foundation unterstützt diese Initiative mit der Akquisition privater Spenden.

Ihr Engagement
Mit den finanziellen Mitteln der Universität Zürich kann der akute Bedarf an Digitalisierungs-Fachwissen der Fakultäten gedeckt werden. Für das Erschliessen neuer Themenfelder, zum Beispiel interdisziplinäre Fragestellungen rund um Demokratie, Ethik, Arbeitswelt oder die Gesundheitsversorgung der Zukunft, benötigt die Universität Zürich zusätzliche Drittmittel. Als Spenderin oder Spender können Sie mithelfen, die digitale Zukunft der Schweiz erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.

Forschung am Puls der Zeit


In enger Zusammenarbeit mit den universitären Spitälern engagieren sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Zürich (UZH) in allen Bereichen der biomedizinischen Forschung – sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Immer häufiger auch mit Hilfe von interdisziplinären Kooperationen leistet die UZH einen wichtigen Beitrag bei der Übertragung wissenschaftlicher Forschungserkenntnisse in die klinische Anwendung. Die UZH Foundation unterstützt verschiedene Projekte aus der Spitzenmedizin mit privaten Spenden.

Aktuelle Projekte
Zurich Exhalomics
Womens' Health

Abgeschlossene Projekte
Sichelzellanämie

Ihr Engagement

Mit den bestehenden Mitteln der UZH können innovative und interdisziplinäre Ansätze in der Spitzenmedizin nicht immer vollumfänglich finanziert werden. Für das Erschliessen neuer Themenfelder  benötigt die UZH zusätzliche Drittmittel. Als Spenderin oder Spender helfen Sie mit, durch neue Erkenntnisse in der Spitzenmedizin das Leiden von Mensch und Tier zu reduzieren.

 

Von der Idee bis zum Produkt


Eine Vielzahl erfolgreicher Erfindungen, die an der Universität Zürich (UZH) ihren Ursprung hatten, führten zu neuen Unternehmen und Produkten, die der Gesellschaft zu Gute kamen und kommen. Die UZH zeichnet sich als eine Hochburg zahlreicher Ideen durch exzellente Forschung – wobei auch die wirtschaftliche Machbarkeit der Umsetzung auch eine sehr wichtige Rolle spielt: 95% aller Startups der UZH bestehen nach 5 Jahren noch, was im internationalen Vergleich eine sehr hohe Quote ist. Kreative, innovative Studierende und Forschende der UZH verwirklichen ihre Vermarktungsideen mit der Gründung eines Unternehmens, zum Beispiel in Form eines Start-ups oder Spin-offs. Die hohe Innovationskraft der UZH schlägt sich auch in den internationalen Rankings nieder: 2019 ist die UZH auf dem neunten Platz der Top Ten des renommierten Rankings «Europe's Most Innovative Universities» aufgestiegen!

Aktuelle Projekte

UZH Life Sciences Fund
UZH Entrepreneur Fellowships Digital
UZH Entrepreneur Fellowship-Programm
UZH Innovators Camp

Ihr Engagement

Innovationsgeist und ein kurzer «Time-to-market» sind im Start-up Umfeld wichtige Erfolgskriterien, die darüber entscheiden, ob ein Unternehmen am Markt bestehen kann oder von der Konkurrenz überholt wird. Damit das wertvolle Know-how, das innerhalb der UZH aufgebaut wird, auch von potenziellen Kunden und der Bevölkerung genutzt werden kann, benötigt die Universität Zürich zusätzliche Drittmittel, die als Innovationsbeschleuniger eingesetzt werden können. Als Spenderin oder Spender helfen Sie mit, den unternehmerischen Geist von Forschenden zu unterstützen. Ihr Beitrag hilft ebenso dabei, den Wirtschaftsstandort Schweiz zu stärken, indem neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Eine Universität mit grosser Themenvielfalt.

So vielfältig wie die Universität Zürich sind auch die Forschungsprojekte, die durch Spenden ermöglicht werden.

Aktuelle Projekte
Digitalisierung der Bullingerbriefe
Zentrum für Altertumswissenschaften

Ihr Engagement

Mit den bestehenden Mitteln der UZH können innovative und interdisziplinäre Fortschungsansätze nicht immer vollumfänglich finanziert werden. Für das Erschliessen neuer Themenfelder benötigt die UZH zusätzliche Drittmittel. Als Spenderin oder Spender helfen Sie mit, durch neue Erkenntnisse neues Wissen zu erarbeiten, das der Gesellschaft zu gute kommt.

Zürichs Erbe ins digitale Zeitalter bringen

Bullinger 02 web

Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, hinterliess Zürich einen umfangreichen Briefwechsel von rund 12 000 Briefen. Sie stellen eine äusserst wertvolle Quelle für die Aufarbeitung der Geschichte und Kultur Zürichs, der Schweiz und ganz Europas dar. Nun soll dieses wertvolle Erbe ins digitale Zeitalter gebracht werden.

Rund 3000 Bullingerbriefe wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten vom Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich editiert. Nun soll der gesamte Briefwechsel fotografiert, digital erfasst und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dafür kommt modernste Technologie zum Einsatz: Eine Schriftenerkennung auf Basis von künstlicher Intelligenz erschliesst die Inhalte der Briefe und eröffnet neue Wege in der bisher äusserst zeitaufwändigen Transkribierung und Editierung der Briefe. Einzelne Arbeitsschritte werden als Citizen Science Projekt unter Einbezug der Öffentlichkeit realisiert.

Handschriftenerkennung mit künstlicher Intelligenz
Für die Handschrifterkennung kommt den bereits editierten 3000 Briefen eine besondere Bedeutung zu, denn sie können für das Training der künstlichen Intelligenz genutzt werden, das benötigt wird, um weitere Briefe zu erschliessen. Eine automatische Übersetzung von Latein oder Frühneuhochdeutsch in modernes Deutsch macht die Briefe der Öffentlichkeit zugänglich. Das Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte stellt von Beginn weg die inhaltlich-historische Qualität der Arbeiten sicher.

Ihr Engagement

Helfen Sie mit, dieses wertvolle Erbe der Schweizer Geschichte für kommende Jahrhunderte zu sichern. Mit einer Spende ermöglichen Sie den Erhalt eines Kulturguts, das weiteren Generationen den Zugang zum damaligen Wissen und Lebensweise erschliessen wird.

 

Projektübersicht
Weitere Informationen finden Sie im Fact Sheet

Talente entdecken, Wissenschaftler formen


Für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz ist die Förderung eines hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses von grosser Bedeutung. Talentierte, junge Studierende und Forschende sollen möglichst früh in ihrer Karriere die Gelegenheit erhalten, sich auf Positionen bewerben zu können, die wissenschaftliche Selbstständigkeit und Übernahme von Verantwortung ermöglichen. In Form von Stipendien zur Studienfinanzierung oder praxisnahen Ausbildungen werden die dafür nötigen Mittel zur Verfügung gestellt, damit aus vielversprechenden Talenten die erfolgreichen Wissenschaftler von morgen geformt werden können.

Aktuelle Projekte
Kinder-Universität Zürich
Stipendien
UZH Innovators Camp

Ihr Engagement

Jede talentierte Person, die auf Förderung durch Stipendien angewiesen ist, diese aber nicht erhalten kann, stellt für unser Land eine verpasste Chance dar. Denn wenn keine Förderung ermöglicht wird, kann keine solide Basis – auch für die kommenden Generationen – aufgebaut werden. Um unabhängig von der finanziellen Situation allen Talenten die gleichen Chancen zu geben, eine solide Forschungslaufbahn einschlagen zu können, sucht die UZH zusätzliche Drittmittel, die gezielt zur Förderung des Nachwuchses eingesetzt werden können. Als Spender oder Spenderin helfen Sie mit, Forschungstalenten den Zugang zur Hochschulbildung  zu ermöglichen und die Schweiz als Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken.

 

Aus der Antike für die Gegenwart lernen

Sokrates 710x340 min

Die Auseinandersetzung mit der Antike gibt Antworten auf brennende Fragen der Gegenwart. Doch die Forschung zu dieser wichtigen Epoche ist in Gefahr: Das historische Wissen der jungen Generation nimmt ab. Latein- und Griechischunterricht im Gymnasium müssen der Informatik weichen. Forschungsbudgets für Altertumswissenschaften geraten vielerorts unter Druck.

Begeisterung für die Antike wecken
Rund 50 Forscherinnen und Forscher der Universität Zürich geben diesen Entwicklungen Gegensteuer und haben darum vor kurzem das ZAZH - Zentrum Altertumswissenschaften Zürich gegründet. Es will mit verschiedenen Massnahmen die Forschung zur Antike stärken und an die Öffentlichkeit tragen. Regelmässig werden exzellente Forscherinnen und Forscher für öffentliche ZAZH-Lectures und Forschungsseminarien nach Zürich eingeladen, geplant ist eine öffentliche Zürcher Antikennacht 2021 und Ferienkurs für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Das ZAZH ist auf dem Internet und verschiedenen sozialen Medien präsent. Es stellt der Öffentlichkeit Forschungsinhalte in Form von Videos, Podcasts oder Berichten zur Verfügung.

Erfolgreiche Eventreihe
Am Dienstag 18.2.2020 wurde die zweite Ringvorlesung des ZAZH - Zentrum Altertumswissenschaften der Universität Zürich eröffnet. Zum Thema "Demokratie, Demagogie und Populismus in der Antike und heute" unterhielt sich Prof. Dr. Christoph Riedweg mit Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss und Flavia Kleiner (Operation Libero). Diese interdisziplinäre Vorlesungsreihe des ZAZH befasst sich mit den Themen Demokratie, Demagogie und Populismus aus unterschiedlichen Perspektiven und versucht, aktuelle politischen Entwicklungen durch den Rückgriff auf die Antike besser verständlich zu machen. Denn die Auseinandersetzung mit der Antike schärfe den Blick auf die heutige Welt.

Die Ringvorlesung wurde durch die grosszügige Spende der G+B Schwyzer Winiker Stiftung ermöglicht.
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Grosser Andrang bei der Eröffnungsveranstaltung in der Aula der Universität Zürich.
 
Ihr Engagement
Die Aktivitäten des ZAZH gehen weit über den Lehr- und Forschungsauftrag der einzelnen Fakultäten und Institute der Universität Zürich hinaus. Für den Aufbau und die langfristige Verankerung dieser wichtigen Initiative ist das ZAZH darum auf Spenden angewiesen. Die UZH Foundation hat von der Universitätsleitung den Auftrag erhalten, diese Drittmittel für das ZAZH-Zentrum Altertumswissenschaften einzuwerben. Helfen Sie mit, den Erfahrungsschatz der Antike für brennende Fragen der Gegenwart fruchtbar zu machen!

Ich freue mich auf Ihre Kontaktanfrage und stelle Ihnen das Projekt gerne persönlich vor.

 
Weitere Informationen: Fact Sheet



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