Der Welt-Sichelzellanämie-Tag findet jährlich am 19. Juni statt. Initiiert wurde dieser Tag, um ein globales Bewusstsein für die Sichelzellanämie als Gesundheitsproblem zu schaffen.

Sichelzellanämie betrifft Millionen von Menschen, darunter sowohl Erwachsene als auch Kinder. Schätzungen zufolge werden jährlich 275'000 Kinder mit Sichelzellanämie geboren.  Es ist die häufigste genetische Krankheit weltweit und laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine der Hauptursachen für den vorzeitigen Tod bei Kindern unter fünf Jahren in verschiedenen afrikanischen Ländern, im Mittelmeer Raum, im  Mittleren Osten und Teilen von Indien, der Karibik sowie Süd- und Mittelamerika.

Innovativer Lösungsansatz an der Universität Zürich
Am Institut für Veterinärphysiologie der Universität Zürich haben Prof. Dr. Max Gassmann, Prof. Dr. Anna Bogdanova sowie Dr. Jeroen Goede vom UniversitätsSpital Zürich vor einigen Jahren beobachtet, dass das weltweit zugelassene Anti-Alzheimer-Medikament Memantin, ein Hemmstoff des zellulären Kalziumkanals, rote Blutkörperchen von Sichelzell-Patienten vor der lebensbedrohlichen Sichelung schützt.

Um das höchst erfolgreiche Projekt weiterzuverfolgen, benötigen die Forschenden finanzielle Mittel in der Höhe von CHF 2 Mio. Schweizer Stiftungen haben durch namhafte Beiträgte bereits einen Grundstein von rund CHF 1 Mio. gelegt.

Zum Projekt Mit einem Alzheimer-Mediament gegen die Sichelzellanämie

Universität Zürich

Die Universität Zürich steht für international kompetitive Forschung und forschungsbasierte Lehre.   



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