Die Universität Zürich wurde in das Hochschulnetzwerk Universitas 21 aufgenommen. Die Vereinigung umfasst forschungsstarke Universitäten auf allen Kontinenten. Der Beitritt sei ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Internationalisierungsstrategie der UZH, sagt Rektor Michael Hengarter.

David Werner, UZH Kommunikation

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Rektor Michael Hengartner bei der Unterzeichnung der Beitrittserklärung zum Hochschulnetzwerk Universitas 21 am vergangenen Freitag in Nottingham. Links: Sir David Eastwood, Chair von Universitas 21. (Bild: zVg)

Universitas 21 wurde 1997 in Melbourne gegründet und hat sich seither zu einem global führenden Hochschulnetzwerk entwickelt. Ziel und Zweck der Vereinigung ist es, die Internationalisierung von Hochschulbildung und Wissenschaft in den beteiligten Universitäten voranzutreiben. «Der Beitritt zu Universitas 21 ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unserer Internationalisierungsstrategie», sagt Rektor Michael Hengartner.

Das Netzwerk ermöglicht den Angehörigen der beteiligten Hochschulen, sich auf verschiedensten Ebenen auszutauschen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen. Insbesondere fördert es die Studierendenmobilität, die Forschungszusammenarbeit und die kooperative Entwicklung innovativer, forschungsnaher Lehrformate. Weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind die Nachwuchsförderung und die institutionelle Weiterentwicklung.

Zu Universitas 21 gehören – die UZH eingerechnet – gegenwärtig 26 exzellente Hochschulen auf allen sechs Kontinenten, darunter die Fudan-Universität in Shanghai, die Waseda-Universität in Tokyo, die National University of Singapore, die UNSW Australia, die University of Edinburgh, die University of British Columbia und das Tecnológico de Monterrey in Mexiko.

Studierendenaustausch und Forschungskooperationen
Die Kooperation innerhalb des  Netzwerks erfolgt auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Fachbereichen. Universitas 21 organisiert für die Mitarbeitenden und Studierenden der beteiligten Hochschulen zahlreiche Aktivitäten und Kooperationsplattformen, zum Beispiel einen «Student Summit», eine «Summer School», eine «Undergraduate Research Conference» einen «Global Citizen Workshop»,  Arbeitsgruppen und Konferenzen für Forschende aller Qualifikationsstufen, eine «Educational Innovation Steering Group oder ein «Teaching and Learning Network».

Ergänzung zur LERU
Die UZH ist mit dem Beitritt zu Universitas 21 nun in zwei internationale Netzwerke forschungsstarker Hochschulen eingebunden. Bereits seit 2006 ist die UZH Mitglied der League of European Research Universities (LERU). «Die beiden Netzwerke Universitas 21 und LERU ergänzen einander», sagt Michael Hengartner. «Die UZH ist nach wie vor stolzes Mitglied der LERU, die eine starke Stimme in der europäischen Hochschulpolitik hat. Die Mitgliedschaft bei Universitas 21 verschafft uns dagegen mehr Strahlkraft und Präsenz ausserhalb Europas.»

Strategische Partnerschaft
Vor kurzem unterzeichnete die Universität Zürich noch ein weiteres wichtiges internationales Kooperationsabkommen: Sie vereinbarte eine strategische Partnerschaft mit der Freien Universität Berlin. «Bilaterale strategische Partnerschaften haben einen kleineren Wirkungsradius als grosse Netzwerke, dafür ermöglichen sie es, zusammen mit einer ähnlich gelagerten Universität massgeschneiderte gemeinsame Projekte in der Forschung, der Lehre und der Verwaltung auf lange Sicht zu verfolgen», sagt Hengartner. «Die UZH», so der Rektor, «braucht beide Formen der Vernetzung, um international weiter an Statur und Profil zu gewinnen und an den neuesten Entwicklungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich teilhaben zu können.»

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